Wasser

Oberflächenwasser ist heute "Mangelware" im Marchfeld.
Aber noch vor ca. 100 Jahren waren weite Flächen des Marchfeldes Sumpfgebiete, die durch Entwässerungsmaßnahmen in wertvolles Ackerland umgewandelt wurden. Darüber hinaus ist es zu häufigen Überschwemmungen der Gebiete entlang der Donau und der March mit oft verheerenden Auswirkungen gekommen. Seit der Donauregulierung Ende des 19. Jahrhunderts sind diese Gefahren weitgehend beseitigt. Das Marchfeld gehört zu den niederschlagsärmsten Gebieten Österreichs überhaupt; verschärft wird diese Situation durch lang anhaltende Trockenperioden sowie durch häufige, austrocknend wirkende Winde.
Im Untergrund des Marchfeldes befindet sich ein enormer Wasserschatz mit einem Volumen von mehr als 1.000 Millionen Kubikmeter Wasser. Der Grundwasservorrat des Marchfeldes ist einer der größten Österreichs. Aufgrund von Grundwasserentnahmen für Kommunen, Industrie und Landwirtschaft ist dieses Volumen in den letzten 30 Jahren allerdings deutlich zurückgegangen.