Kulturlandschaft - Naturlandschaft

Das Marchfeld wird von den weiten Ackerflächen dominiert. Auf den Böden, die eine hohe Bonität aufweisen werden Getreide, Zuckerrüben, Kartoffel, Mais aber auch in den letzten Jahren zunehmend Gemüse und Spezialkulturen produziert. Eine Spezialität stellt der Marchfelder-Spargel dar, dessen Name sogar EU-weit geschützt ist. Die geringen Niederschläge des Marchfeldes die im Jahresdurchschnitt nur ca. 500 mm ausmachen erfordern bei vielen Kulturen zusätzliche Wassergaben mittels Feldberegnung. Trotz des dominanten Eindruckes den die Landwirtschaft hinterlässt befinden sich in der Region auch bedeutende Naturschutzgebiete. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei der Nationalpark Donauauen sowie die Au-und Feuchtflächen entlang der March ein. Ökologisch besonders interessant sind auch die Heidegrasbestände, die sich auf den ehemaligen Flugsandflächen des zentralen Marchfeldes etabliert haben und als Relikt einer ehemals ausgedehnten "Dünenlandschaft" mittlerweile unter Schutz stehen. Die weiten, offenen Flächen des Marchfeldes sind Lebensraum seltener Tiere wie z.B. der Großtrappen, den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt.