Wirkung Verbesserung der Wassergüte

GWVorräte I Revitalisierung I Lebensräume I Wassergüte I Wasserentnahme I HWSchutz I Erholung I
VORHER

Noch Ende der 80er Jahren zeigte der Rußbach das Bild eines hochgradig belasteten Vorfluters. Die Wasserführung von lediglich 150 l/s, reichte in dem strukturlosen Gerinne in keiner Weise aus, um die hohen kommunalen, diffusen und thermischen Einträge zu bewältigen. Der Stempfelbach hat über die halbe Länge seines Verlaufes überhaupt nur Abwasser geführt. Beide Gerinne wiesen über weite Abschnitte die schlechteste Gewässergüteklasse IV auf; die vorwiegenden Gewässerbewohner waren Algen, Pilze und typische Faulschlammgesellschaften.
NACHHER

Mit Einbindung in das Marchfeldkanalsystem sowie Verbesserung der kommunalen Abwasserreinigung haben Rußbach und Stempfelbach die für Flachlandgewässer typische Gewässergüte II erreicht. Gleichzeitig wird auch der in der EU-Wasserrahmenrichtlinie geforderte "gute Gewässerzustand" erzielt. Die Gemeinden des Marchfeldes können nun ihre Aufgaben der Abwasserreinigung wesentlich effizienter und kostengünstiger erfüllen.